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Expeditionsberichte
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. . . . . . . Kurzbeschreibung Die aktuelle politische Situation ist angespannt. Ende April 2005 wurde der Präsident des Andenstaates durch eine massive Volksbewegung gestürzt. In den letzten 9 Jahren kam es zu dramatischen Stürzen und Rückritten von 8 Präsidenten. Ecuador leidet immer noch an den negativen Auswirkungen der in den 1970er-Jahren stattgefundenen Zentralisierung. Wichtige Elemente eines funktionierenden Staatswesens sind nicht vorhanden und die Fehlverwendung von Geldern und die hohe Rechtsunsicherheit behindern Investitionen. Die Wirtschaftskrise von 1998 bis 2000 und die fortschreitende Ausbeutung natürlicher Ressourcen haben die Armutsrate landesweit auf etwa 70 Prozent erhöht. Selbst die Versorgung mit Wasser ist gerade bei der ärmeren ländlichen Bevölkerung oft nur unzureichend gewährleistet. |
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