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Expeditionsberichte
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. . . . . . . Kurzbeschreibung Bolivien ist mit nur acht Millionen Einwohnern dünn besiedelt, hat aber mit hoher Armut und starker Landflucht zu kämpfen. Das Andenland ist außerdem topographisch und ethnisch äußerst vielfältig, was weitere Probleme aufwirft. Nach landesweiten blutigen Unruhen übernahm Carlos Mesa das Präsidentenamt im Oktober 2003. Die indigenen Bewegungen sind seitdem erstarkt und es wird eine politische und wirtschaftliche Mitbestimmung gefordert. Nach jahrzehntelanger Militärdiktatur haben nun in vielen Bereichen Reformprozesse begonnen: Bevölkerungsbeteiligung, Verwaltungsdezentralisierung, Privatisierung staatlicher Betriebe und Änderungen im Erziehungs- und Gesundheitswesen. Zusammen mit der Bevölkerung wurde eine Armutsbekämpfungsstrategie beschlossen. |
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