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Albina Ruiz - Ciudad Saludable - Saubere Stadt es schreibt Tim 13.07. - 14.07.2006 in Lima, Peru 2. Waste Management – Müll Management „Etwa die Hälfte der in Entwicklungsländern lebenden städtischen Bevölkerung muss bislang ohne eine geregelte Abfallsammlung auskommen. Die umweltverträgliche Beseitigung von Abfällen wird dabei in der Regel völlig vernachlässigt. Wachstum ist in der Regel ein positiv besetzter Begriff. Bei wachsenden Müllmengen ist die Situation genau umgekehrt. Die Zusammensetzung des Mülls wird immer komplexer und die Mengen immer größer – nicht nur in den Industrieländern. Mehr Menschen erzeugen mehr Abfall. Massenkonsumgüter verbreiten sich schneller, als Entsorgungsstrukturen Schritt halten können. Daraus ergeben sich direkte Probleme für die Gesundheit der Menschen und negative Auswirkungen auf die Umwelt, beispielsweise auf Wasser, Boden und Luft.“ (www.gtz.de) Urban Solid Waste Management bezeichnet die Sammlung, das Bearbeiten(Trennen, Recyceln,…) und die Entsorgung von Nicht-flüssigem Müll in Stadtgebieten. In der Regel war und ist es Aufgabe der lokalen Regierungen diesen Prozess umwelt- und sozialverträglich für alle Bevölkerungsgruppen zu gestalten. Mit dem zunehmenden Wachstum der Städte und dem sich wandelnden Konsumverhalten nimmt die Produktion an Müll immer weiter zu, so dass die Bewältigung der Organisation dieser anwachsenden Müllberge oft nicht mehr durch die Regierung gewährleistet werden kann. In Entwicklungsländern werden in der Regel 20-50 % der Gemeindehaushalte alleine für die Entsorgung von Müll verwendet. Die Regel ist auch das zwischen 30 und 60 % des städtischen Mülls von über 50 % der Bevölkerung nicht eingesammelt wird. Die Folge sind informelle Müllverbrennungen und offen gelegene Müllentsorgungsstellen, die die Aktivitäten von informellen Müllrecyclern unter Menschen unwürdigen und Gesundheits- und Umwelt schädigenden Bedingungen fördern. Die Rufe von Investitionen privater Unternehmen wurden in den 90ern immer lauter, um diese Mammutaufgabe stemmen zu können. Weiterhin werden zum einen große Anstrengungen unternommen wie die Entwicklung des Carbon Fund und den Global Environmental Fund, um mit ökonomischen Instrumenten der Reduktion von Co2 Emissionen(Kioto Protokoll) Grossinvestitionen privater Investoren anzulocken. Zum anderen sollen die Fehler zentraler Planungen vermieden werden, in dem die Interessen der betroffenen Gemeinden und Bevölkerungsteile mit in den Prozess mit einbezogen werden. (www.worldbank.org) ![]() Tim auf dem Weg durch den Schweinezuechterort Ventanilla . . . . . [Weitere Reportagen] |
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