Tsunamiregion und Abschied
es berichtet Tim

16.04.06 - 14:43 Uhr, CET | Khao Lak, Thailand

Nach dem Interview stürzen wir uns in den Skytrain, dessen Klimaanlage unseren Schweiß gefrieren lässt. Die letzten Kilometer lassen wir uns mit dem Taxi durch das Grosstadtgewirr bis vor die Hoteltür chauffieren, um den Wasser werfenden Massen zu entrinnen. Die Busfirma schickt einen Mitarbeiter, der uns und eine Horde Backpacker ganze 5 Minuten entfernt zum gewohnt luxuriösen Doppeldecker Bus begleitet. Die Schweiß treibende Hetze war jedoch umsonst, als sich heraus stellt, dass unser Bus mit einer Stunde Verspätung Bangkok verlassen soll. Mit uns warten hunderte von Reisenden auf die Privatbusse voller Vorfreude auf die Traumstrände im Süden Thailands. Das bunte Gemisch aus braungebrannt-blonden Skandinaviern, mit Baseballmützen und Super Soacern bewaffneten Amis und freakigen Alternativ Backpackern mit Gitarre bepackt steht unruhig in Lauerstellung ein Abfahrtssignal suchend, um die besten Plätze in den Bussen zu ergattern.

Entspannt, doch ein wenig verbittert über das hektische Interview mit Sombat Boongamanong, setze ich mich auf eine Baumwurzel in Mitten der Verkehrsinsel, die zur privaten Busstation erklärt wurde und tauche ab in die letzten spannenden Seiten meines Fiction Romanes – Umweltterroristen versuchen eine künstlichen Tsunamiwelle zu erzeugen – welch passendes Finale in Hinblick auf unser kommendes Projekt Tsunami Volunteer Center in Khao Lak.



Die Expediteure mit dem Gruender desTsunami Volunteer Center(TVC) .
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