Pazifiküberquerung: Der Abschied aus Asien
es berichtet Matti

19.05.06 - 22:55 Uhr, CET | Los Angeles, USA

Im Vorfeld hatten wir die Befürchtung gerade für den asiatischen Kontinent einen zu ambitionierten Zeitplan aufgestellt zu haben. Dadurch, dass die Fortbewegung nahezu optimal funktioniert hat und die besuchten Initiativen trotz ihrer thematischen Unterschiedlichkeit viele inhaltliche Parallelen aufwiesen, sind die Befürchtungen zum Glück nicht eingetreten. Im Gegenteil: Nicht nur für die Partnerschulen und unsere wissenschaftliche Studie war die Vielzahl an Projekten dienlich, sondern auch für unser Verständnis und gegen das Abtriften in Denkroutinen erwies sich die Beforschung derartig vieler Projekte als sehr hilfreich. Wie sich in den Ausführungen der ein oder anderen Initiativen-Reportage feststellen lässt, erkennen wir immer mehr sich wiederholende Muster von Problemlagen und deren Lösungen. So ähneln sich die Vorgehensweisen beim Umgang mit den Wüstenbewohnern in Nordindien und der Zusammenarbeit mit Fischerdörfern in Südthailand.

Wie dem auch sei….an anderer Stelle (u. a. in den Reportagen) werden wir über unsere diesbezüglichen Erkenntnisse sicherlich ausführlicher schreiben. Bleibt zu hoffen, dass die Expedition in Lateinamerika ähnlich erfolgreich weiter verläuft. Mit jedem Kilometer, den wir uns dem neuen Kontinenten nähern, weicht die Wehmut über den Asienabschied der Vorfreude auf eine neue Umgebung. In Los Angeles angekommen, trennt uns nur noch ein 3-Stunden-Flug von unserem Eintrittstor nach Lateinamerika, die nach Tokio zweitgrößte Stadt der Welt: Mexiko City.

Anmerkung: Asien liegt nun hinter uns. Eine kompakte Asienübersicht findet ihr hier.



Zwischenstopp: Schlendern durch die Gassen Tokios .
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